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Grachten, Kunst und indonesisches Leben in Amsterdam

Von A’an


Während meines längeren Besuchs in Deutschland fahren wir auch nach Amsterdam. Von Hamburg aus sind wir mehr als 4,5 Stunden mit dem Auto unterwegs. Über die Grenze in die Niederlande geht es schnell, da es keine Kontrollen gibt. Auch unsere gemietete Wohnung ist gut erreichbar, sie liegt nur fünf Minuten vom Vondelpark entfernt.


Auf den ersten Blick sieht vieles wie in Deutschland aus, doch je weiter wir durch Amsterdam gehen, desto mehr bemerke ich die Unterschiede. Der Verkehr ist sehr unübersichtlich, oft fahren verschiedene Fahrzeuge wie Autos, Tram oder Roller und Fahrräder auf einer schmalen Straße zusammen. Die Fahrradfahrer sind ein bisschen stark offensiv, das finde ich als Fußgänger etwas anstrengend. Die Stadt ist sehr lebendig, alle sind irgendwie draußen. Egal, ob es bedeckt ist oder die Sonne scheint. Sie sitzen in den Cafés, in Fenstern von Kneipen und auf Hausbooten.


Die alten Häuser gefallen mir sehr gut, sie sehen alle unterschiedlich aus und doch passen sie gut zusammen. Wir besuchen auch einen schwimmenden Blumenmarkt, denn in Amsterdam gibt es viele Kanäle (Grachten). Einige Hausboote habe ich schon in Hamburg gesehen, in Amsterdam gibt es aber super viele. Eins davon ist ein Museum, das wir besichtigen. Auf dem Wasser zu leben, könnte mir auch gefallen.


Die kreativen Seiten der Stadt

Die Stadt hat einen ganz anderen Lebensstil als Hamburg, Amsterdam ist sehr modisch und auch künstlerisch. Und man merkt wirklich, dass die Niederländer gern Blumen mögen. Ich besuche mit Anna das Moco Museum. Es ist ein Museum für moderne Kunst und zeigt auch viele digitale Werke. Wir können coole Fotos machen, die uns neue Perspektiven zeigen. Die Ausstellung in einem alten Haus ist sehr abwechslungsreich. Auch im Garten gibt es Ausstellungsstücke wie zum Beispiel ein großes Schaukelpferd oder ein riesen Gummibärchen.


Indonesische Warungs in Amsterdam

Inzwischen esse ich auch gern westliches Essen wie Kartoffeln, Bratwürste oder Lasagne, aber am liebsten natürlich indonesisches Essen mit Reis. In der Nähe unserer Wohnung gibt es einen neuen Warung mit indonesischem Essen. Damit hatte ich nicht gerechnet. Man kann sich die verschiedenen Speisen wie Nasi Kuning, Satay oder Tempeh mit Gemüse selbst zusammenstellen. Wir nehmen alles mit in die Wohnung und essen es dort. Auch in anderen Ecken von Amsterdam gibt es viele indonesische Warungs oder indonesisches Essen steht mit auf der Menü-Karte. So können wir Soto Ayam im Restaurant essen, wo es auch Burger gibt.

Indonesien hat eine komplizierte Geschichte mit den Niederlanden, aber die jüngere Generation ist natürlich offen und tolerant. Ein Freund, der auf Lombok aufgewachsen ist, hat eine Niederländerin geheiratet und wohnt jetzt in Amsterdam. Es gefällt ihm sehr gut. Leider ist er gerade verreist, doch dafür treffe ich per Zufall eine Bekannte, die auf Gili Trawangan vor vielen Jahren Urlaub gemacht hat. Sie arbeitet als Kellnerin in dem Restaurant Hannekes Boom, ich bin sehr überrascht, die Welt ist klein, dunia kecil!


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